Was bedeutet Digital Signage in Bildungseinrichtungen?
Digital Signage bezeichnet die Anzeige digitaler Inhalte auf vernetzten Bildschirmen. Eine Verwaltungssoftware steuert, welche Informationen wann und wo erscheinen. Als digitales schwarzes Brett ergänzt das System bestehende Kommunikationswege und ersetzt viele gedruckte Aushänge. Auch Hochschulen, Berufsschulen und Weiterbildungseinrichtungen können damit Stundenpläne, Veranstaltungshinweise und organisatorische Informationen übersichtlich bereitstellen.
Welche Inhalte gehören auf digitale Infotafeln?
Ein Beispiel: Im Foyer läuft eine Übersicht mit aktuellen Meldungen, vor der Mensa der Speiseplan und im Lehrerzimmer erscheinen interne Hinweise. So erhält jede Zielgruppe passende Informationen, statt überall dieselben Inhalte zu sehen. Entscheidend sind Informationen, die am jeweiligen Standort tatsächlich gebraucht werden:
Vertretungspläne und Raumänderungen: Was ändert sich heute und welcher Unterricht ist betroffen?
Termine & Veranstaltungen: Wann finden Prüfungen, Elternabende, Projekttage etc. statt?
Mensapläne: Welche Gerichte stehen heute bei der Essensausgabe zur Auswahl?
Orientierung im Gebäude: Wo befinden sich Sekretariat, Bibliothek, Aula oder Seminarräume?
Schulleben und Projekte: Welche Arbeiten, Wettbewerbe und gemeinsamen Erfolge gibt es zu entdecken?
Wenig Aufwand durch eine zentrale Verwaltung aller gewünschten Screens
Mit einer geeigneten Digital Signage Software lassen sich mehrere Displays zentral betreuen. Berechtigte Mitarbeitende erstellen Mitteilungen, legen Anzeigezeiten fest und ordnen Inhalte einzelnen Bildschirmen zu. Ein Veranstaltungshinweis kann dadurch nach dem Termin automatisch verschwinden, sofern die Software entsprechende Zeitpläne unterstützt.Für digitale Vertretungspläne lohnt sich die Prüfung vorhandener Schnittstellen. Lassen sich Daten aus Ihrer Schulsoftware übernehmen, entfällt die doppelte Pflege. Ob eine Anbindung möglich ist, hängt vom eingesetzten System und der gewählten Lösung ab. Klären Sie deshalb frühzeitig, welche Programme bereits genutzt werden und welche Informationen übertragen werden sollen.
Marken sichtbar und erlebbar machen
Digital Signage kann Produkte bewerben und die Markenwahrnehmung stärken. Eine Studie im Journal of Business Research zeigt: Visuelle und sensorische Inhalte können emotionale Markenerlebnisse schaffen, die stärker mit positiver Werbewahrnehmung und Annäherung an die Marke verbunden sind als reine Produktinformationen. So verbinden Screens Bilder, Videos und Geschichten zu einer digitalen Markenwelt.
Vom Schaufenster bis direkt zum Produkt
Wo ein Screen positioniert wird, entscheidet wesentlich über seine Aufgabe. Im Schaufenster sollen High-Brightness Displays oder LED-Flächen Aufmerksamkeit erzeugen und Passanten auf Produkte und Angebote aufmerksam machen.
Im Eingangsbereich können Kampagnen und Neuheiten präsentiert werden. Am POS (Point of Sale) unterstützen Displays Marken, Produkte und Aktionen. Direkt beim Produkt können zusätzliche Informationen oder Kaufargumente angezeigt werden. Genau dort ist Digital Signage besonders interessant: Die große Journal-of-Marketing-Studie zeigt, dass die Wirkung stärker ausfällt, wenn sich digitale Werbung näher am beworbenen Produkt befindet. Großformatige LED Displays und LED Videowalls wiederum eignen sich besonders dort, wo maximale Fernwirkung und Markenpräsenz gefragt sind – beispielsweise in Flagship-Stores, Einkaufszentren, Showrooms oder großen Verkaufsflächen.
Die Auswahl der passenden Digital-Signage Software ist entscheidend. Einfach und ohne IT-Abteilung steuer- und planbar. Die richtigen Information, zum richten Zeitpunkt!